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Webdesign

WordPress, Framer oder KI? Die bessere Frage ist, wer deine Website später pflegt.

WordPress, Framer oder KI? Die bessere Frage ist, wer deine Website später pflegt.

WordPress, Framer oder KI? Die bessere Frage ist, wer deine Website später pflegt.

Wenn du eine Website brauchst, landest du schnell in einer Tool-Debatte.

WordPress kennst du wahrscheinlich. Wix vielleicht auch. Squarespace klingt nach schönen Templates. Webflow nach irgendwas für Designerinnen. Framer vielleicht nach einem Tool, das du erst einmal googeln musst.

Und seit KI überall mitredet, steht noch eine neue Frage im Raum: Braucht man überhaupt noch Website-Builder, wenn KI inzwischen Websites bauen kann?

Versteh ich.

Von außen wirkt das wie ein technisches Problem. Welches System ist besser? Welches ist moderner? Welches lädt schneller? Wo kannst du später selbst etwas ändern? Und welches ist nicht in drei Jahren wieder veraltet?

Aber darunter liegt eine viel praktischere Frage: Wie baust du eine Website, die gut aussieht, gut funktioniert und die du später auch wirklich nutzen kannst?

Nicht nur launchen. Später auch nutzen.

Denn genau da trennt sich für mich die Tool-Frage.

Eine Website ist nicht fertig, wenn sie online geht. Sie lebt danach weiter. Du änderst Texte, ergänzt Angebote, tauschst Bilder aus. Vielleicht startest du einen Blog. Vielleicht brauchst du eine neue Seite. Vielleicht merkst du nach drei Monaten, dass ein Abschnitt nicht mehr stimmt.

Und dann zeigt sich, ob dein Website-System zu dir passt. Nicht im Launch-Moment, sondern an einem normalen Dienstag, wenn du nur schnell eine Änderung machen willst und plötzlich wieder weißt, warum du Websites hasst.

Was Website-Builder überhaupt sind

Website-Builder sind Tools, mit denen Websites gebaut und gepflegt werden können, ohne dass jedes Detail von Hand programmiert werden muss.

WordPress, Wix, Squarespace, Webflow und Framer gehören alle in diese Welt, auch wenn sie sehr unterschiedlich funktionieren. Manche sind eher Baukasten, manche eher Design-Tool, manche eher Content-System. Manche können fast alles und fühlen sich leider auch so an.

Der Vorteil ist klar: Du brauchst nicht für jede Änderung eine Entwicklerin. Texte, Bilder, Seiten und Blogartikel lassen sich im System pflegen. Hosting, Veröffentlichung und technische Grundstruktur sind zumindest teilweise mitgedacht.

Das war lange der große Punkt. Website-Builder haben Websites zugänglicher gemacht.

Früher sah die Alternative oft so aus: Entweder du kämpfst selbst mit WordPress. Oder du brauchst jemanden, der dir alles programmiert. Oder du landest bei einem Baukasten, der dir zwar hilft, dich gestalterisch aber schnell einengt.

Heute ist die Lage anders. KI kann Seiten entwerfen, Code schreiben, Komponenten bauen, Layouts erzeugen und kleine Websites aus Prompts zusammensetzen. Dadurch fühlt sich die Frage neu an.

Wenn KI das alles kann, braucht man dann überhaupt noch einen Builder?

Meine Antwort ist momentan: Ja, oft schon.

Nicht aus Nostalgie. Eine Website muss nicht nur gebaut werden. Sie muss später auch sauber weitergeführt werden.

Eine Website ist nicht gut, weil sie auf dem besten Tool läuft

Das geht in der Tool-Debatte gern unter.

Eine Website ist nicht automatisch gut, weil sie in Framer gebaut wurde. Oder in Webflow. Oder mit WordPress. Oder weil sie über Vercel läuft und technisch elegant aufgesetzt ist.

Eine Website ist gut, wenn sie ihren Job macht.

Wenn die richtigen Menschen verstehen, was du anbietest. Wenn sie sich angesprochen fühlen. Wenn sie genug Vertrauen aufbauen, um den nächsten Schritt zu gehen. Wenn aus Besuch nicht nur Besuch wird, sondern eine Anfrage, eine Buchung, ein Gespräch.

Kurz: Wenn sie konvertiert.

Und Konversion entsteht nicht durch das Tool allein. Sie entsteht durch Klarheit, durch gute Struktur, durch Texte, die nicht ausweichen, durch ein verständliches Angebot und durch Gestaltung, die führt statt dekoriert.

Das Tool kann all das unterstützen. Aber es kann es nicht ersetzen.

Ich habe gute Websites auf schlechten Systemen gesehen. Und schlechte Websites auf sehr modernen Tools. Das Tool ist nicht egal. Wirklich nicht. Aber das ist nicht der Punkt.

Der Punkt ist, ob die Website tut, was sie für dein Business tun soll.

Ich glaube nicht an Tool-Religion

Unter Designerinnen wird die Wahl des Website-Tools manchmal behandelt wie eine Glaubensfrage.

WordPress oder Webflow. Webflow oder Framer. Builder oder Custom Code. Und dann wird diskutiert, als ginge es nicht um Websites, sondern um die einzig wahre Lebensform.

Ich sehe das anders.

Für mich gibt es nicht das eine Tool, dem man für immer treu bleibt. Es gibt die momentan beste Lösung für ein bestimmtes Projekt.

Und wenn diese Lösung morgen nicht mehr die beste ist, weil ein anderes Tool ein gutes Update bekommt, eine Plattform ihre Richtung ändert oder sich die Anforderungen meiner Kundinnen verändern, dann schaue ich neu.

Ich habe mit WordPress gearbeitet. Mit Divi. Mit Elementor. Dann bin ich zu Webflow gewechselt, weil es mir gestalterisch mehr Freiheit gegeben hat.

Framer fand ich früh spannend, aber damals noch nicht reif genug für die Projekte, die ich gebaut habe. Also bin ich erstmal bei Webflow geblieben.

Dann hat sich Webflow verändert. Für mich fühlte es sich immer stärker nach einem Tool für größere Teams, komplexere Strukturen und Corporate-Websites an. Nicht falsch, aber nicht immer passend für meine Kundinnen.

Und Framer kam wieder um die Ecke.

Besser, reifer, schneller. Spätestens mit Framer 3.0 ist es für viele meiner Projekte genau da, wo ich es brauche.

Nicht, weil Framer jetzt für immer die Antwort ist. Sondern weil es momentan viel von dem verbindet, was für meine Kundinnen wichtig ist: gestalterische Freiheit, ein sauberes System, gutes Hosting, weniger technische Wartung und inzwischen eine KI-gestützte Bearbeitung, die näher an der Realität meiner Kundinnen ist als viele klassische Editoren.

Denn am Ende geht es nicht darum, welches Tool ich als Designerin am elegantesten finde. Es geht darum, ob meine Kundin später damit arbeiten kann.

Warum ich momentan oft Framer nutze

Ich nutze aktuell meistens Framer, weil Framer für die Art von Websites, die ich oft baue, gerade sehr viel richtig macht.

Framer ist stark, wenn eine Website individuell gestaltet sein soll, aber trotzdem in einem System bleiben muss, das nicht nach technischer Dauerbaustelle riecht. Ich kann frei gestalten, sauber aufbauen, Inhalte strukturieren und die Seite so anlegen, dass Kundinnen später nicht für jede Kleinigkeit wieder bei mir anklopfen müssen.

Und seit Framer 3.0 ist genau dieser Punkt noch interessanter geworden.

Framer beschreibt seine neuen Agents als KI direkt auf dem Canvas. Sie können Seiten gestalten, Breakpoints erstellen, Komponenten bauen, Code schreiben, sich mit dem CMS verbinden und Inhalte direkt im bestehenden Framer-Projekt bearbeiten. In der eigenen Ankündigung beschreibt Framer diese Agents außerdem als Unterstützung für Design, Text, Analyse und Organisation innerhalb derselben Arbeitsoberfläche, in der auch die Website entsteht.

Das ist für meine Kundinnen relevant. Nicht, weil jetzt alle plötzlich Designerinnen werden müssen. Sondern weil die Bedienung näher an dem ist, was im Alltag sowieso passiert.

Früher hätten sie mir geschrieben: „Sophie, kannst du bitte eine neue Seite anlegen?“ Oder: „Wir brauchen hier einen neuen Abschnitt.“ Oder: „Kannst du das Bild austauschen und den Text etwas kürzen?“

Wenn ein Tool solche Änderungen zunehmend im System selbst ansprechbar macht, verändert das die Pflege einer Website. 

Es ist ein Unterschied, ob du deine Website theoretisch bearbeiten kannst oder ob du sie wirklich anfasst.

Die Website muss nicht nur für mich editierbar sein

Natürlich kann ich heute mit KI und Code viel bauen.

Ich kann mit Claude, Cursor oder anderen Tools Seiten entwerfen, Komponenten bauen, Layouts verändern und Dinge umsetzen, die früher deutlich aufwendiger gewesen wären.

Das ist stark.

Aber bei Kundenprojekten reicht die Frage nicht: Kann ich das bauen?

Die bessere Frage ist: Kann meine Kundin später damit umgehen?

Kann sie eine Überschrift ändern, ein Bild austauschen, einen Abschnitt ergänzen, eine neue Seite anlegen oder einen Blogartikel veröffentlichen? Oder muss sie für jede kleine Änderung wieder bei mir anklopfen?

Und ja, es gibt Projekte, bei denen genau das okay ist. Eine sehr feste Website. Eine klare Struktur. Wenig Veränderung. Inhalte, die über Sanity gepflegt werden, während der Rest sauber über GitHub und Vercel läuft.

Für manche Businesses ist das eine wunderbare Lösung.

Aber viele meiner Kundinnen brauchen mehr Beweglichkeit. Sie entwickeln Angebote weiter. Sie brauchen neue Seiten. Sie testen Formulierungen. Sie wollen nicht bei jeder Änderung in einem technischen Setup landen, das sich anfühlt, als müssten sie erstmal eine kleine Entwicklerprüfung bestehen.

Und genau da haben Website-Builder einen echten Vorteil. Sie schaffen eine Oberfläche, in der eine Website nicht nur gebaut, sondern weitergeführt werden kann.

Manchmal braucht es gar keinen Builder

Trotzdem gibt es Websites, die gar nicht in einem klassischen Website-Builder liegen müssen.

Ich biete auch Websites an, die über Vercel und GitHub gehostet werden und deren Inhalte Kundinnen über Sanity pflegen können.

Das klingt technischer. Ist es auch ein bisschen. Aber für manche Projekte ist genau das sehr sinnvoll.

Vor allem dann, wenn die Website relativ klar festgelegt ist. Wenn nicht ständig neue Landingpages entstehen. Wenn das Business nicht jede Woche neue Seiten, Aktionen oder Angebotsvarianten braucht. Wenn es vor allem darum geht, einen schnellen, sauberen, individuellen Auftritt zu haben, dessen Inhalte gepflegt werden können, ohne dass die Kundin im Layout herumarbeiten muss.

Dann kann so ein Setup sehr gut passen.

Es ist weniger: Ich ändere mir schnell alles selbst. Und mehr: Die Struktur steht, die Inhalte bleiben beweglich.

Für viele Dienstleisterinnen ist das völlig ausreichend. Vielleicht sogar besser, weil es weniger Oberfläche gibt, an der man versehentlich etwas kaputtoptimiert.

Denn auch das gehört zur Wahrheit: Zu viel Freiheit ist nicht immer hilfreich.

Manche Websites werden nicht besser, weil man alles jederzeit ändern kann. Sie werden unruhiger.

Wenn die Struktur klar ist und das Business nicht ständig neue Seiten braucht, kann ein schlankes, festes System mit gepflegten Inhalten genau richtig sein.

Vibe-Coding ist spannend. Aber nicht immer die Antwort.

Ich liebe, was gerade durch Vibe-Coding möglich wird.

Wirklich.

Eine kleine App. Ein Rechner. Ein interaktives Tool. Ein Prototyp. Eine spezielle Funktion, die früher viel zu teuer oder zu aufwendig gewesen wäre. Für solche Dinge ist KI-gestütztes Coding großartig.

Wenn eine Website mehr ist als eine Website, wenn etwas interaktiv funktionieren soll, wenn ein digitales Produkt entsteht oder wenn eine Idee schnell getestet werden muss, würde ich nicht reflexhaft sagen: Nimm einen Website-Builder.

Aber bei einer klassischen Dienstleistungswebsite ist die Lage oft anders.

Da geht es nicht darum, technisch maximal beeindruckend zu sein. Da geht es darum, dass jemand versteht, was du anbietest, warum es relevant ist und wie der nächste Schritt aussieht.

Und dass du diese Website später nicht wie ein zerbrechliches technisches Kunstwerk behandeln musst.

Eine frei gebaute Website kann sehr gut sein. Sie kann aber auch schnell zu etwas werden, das nur noch die Person versteht, die es gebaut hat. Oder die KI, die es zusammengewürfelt hat.

Viel Spaß dann in sechs Monaten, wenn ein kleiner Abschnitt nicht mehr funktioniert und alle Beteiligten so tun, als wäre das bestimmt nur eine Kleinigkeit.

Ein gutes System ist nicht das Gegenteil von Freiheit. Es ist oft der Rahmen, der Freiheit nutzbar macht.

WordPress ist nicht plötzlich falsch

WordPress hat seine Berechtigung.

Es ist riesig, flexibel, erweiterbar und für bestimmte Projekte sinnvoll. Shops, Mitgliederbereiche, komplexe Content-Strukturen, spezielle Integrationen: alles möglich.

Aber für viele Selbstständige ist WordPress mehr System, als sie brauchen.

Updates. Plugins. Sicherheitsfragen. Hosting. Themes. Builder auf Builder auf Builder. Und irgendwo dazwischen eine Kundin, die nur die Headline auf ihrer Angebotsseite ändern wollte und jetzt versehentlich einen Container verschoben hat, der nie wieder so aussieht wie vorher.

Ich übertreibe nicht.

WordPress fühlt sich für mich inzwischen alt an. Die Oberfläche wirkt wie aus einer anderen Zeit, vieles ist unnötig kompliziert und für meine Art von Projekten hat es sich nicht in die Richtung entwickelt, die ich brauche.

Dazu kommt der Wartungsaufwand. Updates, Plugins, Sicherheitsfragen und immer die kleine Unsicherheit, ob nach dem nächsten Update etwas nicht mehr funktioniert oder eine Seite crasht.

Für eine klare Dienstleistungswebsite mit fünf bis fünfzehn Seiten ist mir das zu viel.

Nicht, weil WordPress grundsätzlich nichts kann. Sondern weil es für viele meiner Kundinnen mehr Aufwand erzeugt, als die Website braucht.

Wix und Squarespace machen den Anfang leicht

Wix und Squarespace haben etwas Verführerisches.

Sie machen den Anfang leicht. Templates, schöne Vorschauen, schnelle Ergebnisse. Für viele ist das genau richtig, vor allem, wenn es erstmal darum geht, online zu sein.

Aber bei individuellen Markenauftritten stoße ich dort schnell an Grenzen.

Nicht immer bei den offensichtlichen Dingen. Eher bei den feinen.

Abstände. Proportionen. Bewegung. Bildwirkung. Mobile Ansichten. Kleine Details, die nicht wichtig aussehen, aber am Ende entscheiden, ob eine Website nach Vorlage wirkt oder nach einer Marke.

Sobald man diese Dinge führen will, wird ein Baukasten schnell eng.

Und wenn man dann mit Workarounds, Custom Code und kleinen Tricks arbeitet, ist die ursprüngliche Einfachheit irgendwann auch weg.

Dann hat man die Einschränkung eines Baukastens und die Komplexität einer Sonderlösung.

Eine eher ungünstige Kombination.

Webflow bleibt stark. Aber nicht immer passend.

Webflow ist ein starkes Tool.

Ich habe damit gearbeitet. Ich mag vieles daran. Und in bestimmten Projekten würde ich es weiterhin in Betracht ziehen.

Aber Webflow fühlt sich für mich zunehmend wie ein Tool an, das stärker Richtung größere Teams, komplexere Strukturen und Corporate Workflows denkt.

Das ist nicht falsch. Es passt nur nicht immer zu meinen Kundinnen.

Viele Selbstständige brauchen keine Website, die sich anfühlt wie ein kleines Enterprise-System. Sie brauchen eine Website, die strategisch sitzt, gestalterisch trägt und im Alltag nicht nervt.

Framer ist für mich gerade näher an dieser Art von Arbeit: schneller, gestalterischer, weniger schwer. Und seit Framer 3.0 auch mit einer Entwicklung, die sehr klar in Richtung KI-gestützte Weiterarbeit geht.

Das ist für mich der Punkt.

Nicht: Framer ist besser als Webflow. Sondern: Framer passt momentan häufiger zu den Websites, die ich für meine Kundinnen baue.

Das beste System passt zur Beweglichkeit deines Business

Eine Website ist nicht für alle dasselbe.

Für manche ist sie eine digitale Visitenkarte. Für andere ein Content-Hub. Für andere eine Verkaufsseite. Für andere ein Portfolio. Für andere der wichtigste Ort, an dem Menschen überhaupt verstehen, was sie anbieten.

Deshalb gibt es auch nicht das eine richtige Tool.

Für einen großen Shop würde ich nicht Framer nehmen, sondern wahrscheinlich Shopify. Für eine komplexe Mitgliederplattform würde ich anders denken. Für eine Website mit sehr fester Struktur kann Vercel, GitHub und Sanity sehr elegant sein.

Für eine Dienstleistungswebsite, die stark gestaltet, klar geführt und im Alltag beweglich bleiben soll, ist Framer für mich momentan sehr oft die beste Antwort.

Momentan ist ein wichtiges Wort.

Tools verändern sich. Anforderungen auch. Ich entscheide nicht nach Plattform-Loyalität, sondern danach, was für das Projekt sinnvoll ist.

Die bessere Frage ist deshalb nicht: Welches Tool ist das beste?

Die bessere Frage ist: Wie beweglich muss deine Website im Alltag sein?

Erst Klarheit, dann Tool

Ich entscheide das Tool nie zuerst.

Ich schaue zuerst auf die Website.

Was soll sie tun? Wie komplex ist sie? Wie oft wird sie gepflegt? Wer arbeitet später daran? Wie wichtig ist Designfreiheit? Wie wichtig ist Content? Wie wichtig sind Funktionen? Wie viel technische Unabhängigkeit braucht die Kundin?

Dann kommt das Tool.

Nicht andersherum.

Denn kein Tool beantwortet die eigentlichen Fragen für dich.

Wofür soll die Website arbeiten? Wer soll sich angesprochen fühlen? Was muss jemand verstehen, bevor sie anfragt? Welche Geschichte erzählt der Aufbau? Welche Seite braucht es wirklich? Welche nicht? Wo muss Führung rein? Wo muss Ruhe rein? Wo muss man etwas klarer sagen, auch wenn es kurz unbequem ist?

Das ist nicht die Aufgabe von Framer. Nicht von WordPress. Nicht von Webflow. Und auch nicht von KI.

Das ist die Arbeit davor.

Und ehrlich gesagt auch die Arbeit, die am häufigsten übersprungen wird.

Dann wird viel über Plattformen gesprochen, obwohl noch gar nicht klar ist, was die Website leisten soll.

Das ist, als würde man über die Küche entscheiden, bevor klar ist, ob man überhaupt ein Haus baut oder nur einen sehr ambitionierten Messestand.

Wenn du gerade über eine neue Website nachdenkst, würde ich also nicht mit der Frage anfangen: WordPress, Framer oder KI?

Ich würde fragen:

Was muss diese Website für dein Business leisten?

Und wie muss sie gebaut sein, damit du sie nicht nur launchen, sondern später auch wirklich nutzen kannst?

Da würde ich ansetzen.

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